Mittwoch, 29. Juli 2009

Spinat-Oliven-Gnocchi

Gnocchi mache ich gerne und dieser Teig von Johann Lafer gefiel mir als Abwechslung ganz gut, da hier mal keine Kartoffeln enthalten sind. Der Teig schmeckte schon kalt sehr lecker und aromatisch, ließ sich gut formen und blieb auch gekocht stabil aber dennoch weich. Die grünen Oliven kann man in den gekochten Gnocchi noch sehr gut schmecken, das hat uns besonders gut gefallen.
Dazu bereitet Herr Lafer eine einfache Sauce aus Olivenöl, Tomatenstücken, Oliven und Parmesan, in der die fertigen Gnocchi geschwenkt werden. Die Vorbereitungszeit der Gnocchi lohnte sich, das ist kein Rezept, das sich im Handumdrehen umsetzen lässt. Aber es ist dennoch sehr einfach zu machen und schmeckte uns gut.



Zutaten (4 Personen )
Quelle: Johann Lafer. Meine besten Rezepte
100 g Blattspinat
160 g entsteinte grüne Oliven
130 g Weißbrot
160 g Quark (20% Fett)
50 g geriebenem Parmesan,
2 EL Mehl
1 Ei
150 g entsteinte schwarze Oliven, klein geschnitten
2 Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
7 EL Olivenöl

Blattspinat putzen, waschen und in reichlich Salzwasser ca. 10 Sekunden blanchieren. Sofort in eiskaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen, sehr fest ausdrücken und fein pürieren (es werden ca. 2 EL Spinatpüree benötigt). Grüne Oliven mit 3 EL Olivenöl und Weißbrot fein pürieren. Masse mit Spinat, Quark, Mehl, Ei und 50g Parmesan verrühren.
Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf mit bemehlten Händen zu ca. 2 cm dicken Rollen formen. Diese in 2 cm große Stücke schneiden und zu olivenförmigen Gnocchi modellieren. Die Gnocchi im heißen Wasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Sieblöffel heraus nehmen, kurz abschrecken und gut abtropfen lassen.
Tomaten enthäuten, vierteln, entkernen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Schalotte klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Die schwarzen Oliven untermischen. Die Gnocchi vorsichtig unterheben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Tomatenstreifen kurz mitdünsten. Die Gnocchi auf Tellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.

Dienstag, 28. Juli 2009

Roastbeef mit Pfifferlingen

Jetzt konnte ich nicht mehr nein sagen zu dem überaus großen Angebot an Pfifferlingen auf unserem Wochenmarkt. Aber ein schnelles, leichtes Abendessen sollte es sein, das ich damit bereiten wollte. Also kam kurzerhand das dabei heraus:



2 Scheiben Roastbeef in Stücke schneiden und kurz in etwas Butterschmalz in der heißen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
Evtl. noch etwas Butter in die Pfanne geben und dann 1 Knoblauchzehe und 1 Frühlingszwiebel darin anbraten. 500g geputzte Pfifferlinge in die Pfanne geben und mitbraten. Nach ca. 4-5 Minuten mit 150ml Rinderfond ablöschen und ca. 150ml Sahne dazugeben. Einige Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern. In der Zwischenzeit eine gute Handvoll Nudeln in kochendem Wasser bissfest garen und abschrecken. Ich nahm Maritati von der Fattoria La Vialla. Das sind grobe handgemachte Nudeln mit Vollkornanteil, die eine kräftige Sauce vertragen können und die ich sehr gerne mag.
Zum Schluss die Roastbeefstreifen zu den Pfifferlingen geben und in der Sauce kurz ziehen lassen. Auf Teller anrichten und mit den Nudeln servieren. Ich bestreue das ganze noch gerne mit etwas Petersilie und mit Parmesan. So ganz leicht war das dann nicht mehr, ich weiß schon :-), aber lecker....

Montag, 27. Juli 2009

Gazpacho

Wir mögen im Sommer besonders gerne kalte Suppen. Gazpacho steht neben Gurkensuppe, kalter Erbsensuppe u.s.w. regelmäßig auf unserem Speiseplan.
Die kalte Gemüsesuppe besteht heute vor allem aus Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln etc. Doch das ist erst seit dem 18. Jahrhundert so, da die Tomate ja zunächst von Kolumbus nach Spanien gebracht und dann dort bekannt werden mußte. Davor bezeichnete der Gazpacho eine weiße Knoblauchsuppe, die auf die Mauren zurückging.

Also ich liebe Tomaten und mag den Gazpacho vor allem wegen der Tomaten gerne. Der Ajoblanco - eine der wenigen kalten Suppen, der ich nichts abgewinnen kann - soll dem ursprüglichen Gazpacho übrigens ähnlich sein.

Zutaten
(für 5-6 Personen)
2 Gurken
ja 1 rote und 1 grüne Paprika
750 g Tomaten
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
6 Scheiben Toast (ohne Rinde)
100ml Rotweinessig
5 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
1 TL mildes Paprikapulver
2 TL Kreuzkümmel, frisch gemörsert
Salz
1 Bd. Petersilie
Gurken, Paprika, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und 4 Scheiben Toast klein schneiden. Je 2 EL Gurke und Paprika für die Dekoration beiseite legen. Das Gemüse mit dem Toast fein pürieren. Essig, Olivenöl, Tomatenmark und Gewürze dazugeben und nochmals pürieren. Für gut 1 Std. in den Kühlschrank stellen, damit die Suppe zieht und kalt wird.
2 kleingeschnittene Scheiben Toast in etwas Butter in der Pfanne zu Croutons braten, Petersilie klein schneiden. Die Suppe in Tellern anrichten und mit Gemüsewürfeln, Croutons und etwas Petersilie garnieren. Dazu essen wir gerne Knoblauchbaguette.

Samstag, 25. Juli 2009

knuspriger Curry-Puffreis

Eigentlich liebe ich Reis in wirklich allen Variationen. Nur der Wildreis der hat es mir gar nicht so angetan. Jetzt sagt Ihr natürlich, das ist ja auch aus botanischer Sicht kein richtiger Reis, sondern die Frucht einer Wasserpflanze. In einer Ecke meines Küchenschankes steht noch mindestens ein Kilo dieser Wassergras-Frucht und wartet schon lange auf ihre Verwertung.
Bald wird der Sack restlos leer sein, denn seit heute bin ich süchtig auf Wildreis. Tanja Grandits hat in ihrem Kochbuch "Eingemacht & Ausgepackt. Geschenke aus meiner Küche" ein einfaches Rezept für Curry-Puffreis aus Wildreis beschrieben und das hat es mir angetan.


Der Wildreis wird einfach nur in ein paar EL Pflanzenöl angebraten und pufft nach ca. 3 Minuten auf. Man muss nur ein wenig vorsichtig sein, dass er nicht zu lange röstet. Danach wird er in einer kleinen Schüssel mit Salz und Curry vermischt. Er schmeckt sehr knusprig, nussig und aromatisch. Man kann ihn einfach nur kalt knabbern oder ihn in Gerichte einbauen, z.B. als knuspriges Topping für Suppen, Salate, Currys, Teil einer Vorspeise etc... Selbstverständlich kann er auch anders gewürzt werden, z.B. mit Kreuzkümmel. Wildreis ist übrigens sehr gesund und nach neueren Ergebnissen auch für eine glutenfreie Ernährung geeignet. Gut verschlossen hält der Puffreis ca. 1-2 Wochen.

Zutaten
50g Wildreis
2 EL Pflanzenöl
1-2 TL Currypulver
Salz
1 Prise Puderzucker

Freitag, 24. Juli 2009

Bruschetta mit Tomaten

Es gibt Speisen, die muss ich regelmäßig machen, da mein kleiner Mitesser sie liebt. Niemals würde das Kind Tomatensalat essen, aber Bruschetta mit Tomaten ist eine ihrer Lieblingsspeisen. Bruschetta – der Name leitet sich von der italienischen Vokabel „bruscare“ für „rösten“ oder „toasten“ ab – gehört zu den typischen italienischen Antipasti.
Entstanden ist es als Arme-Leute-Essen oder Resteessen, doch sind die Zutaten von hoher Qualität, dann ist Bruschetta wirklich ein hoher Genuss. Alles sollte sehr frisch sein, die Tomaten fest und fruchtig und das Olivenöl von guter Qualität.



Ein Standardrezept für Bruschetta gibt es nicht. Es gibt es kalt, aber auch heiß, mit und ohne Schinken etc. Hier das Rezept, wie wir es am liebsten essen.

Zutaten
Ciabattabrot
3-4 Tomaten
1 mittelgroße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Basilikum
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Tomaten (das weiche Fruchtfleisch und die Kerne entfernen) klein würfeln und in eine Schüssel geben. Zwiebel und 2 Knoblauchzehen ebenfalls sehr klein würfeln und dazugeben, salzen und etwas ziehen lassen. Falls viel Flüssigkeit gezogen wird, etwas davon abgießen, es soll nicht verwässert schmecken. Kurz vor dem Servieren die Tomatenmischung mit Olivenöl vermischen, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Basilikum unterheben.

In der Zwischenzeit Ciabattabrot in Scheiben schneiden und im Backofen rösten. Brot mit einer Knoblauchzehe einreiben und dann mit Olivenöl beträufeln. Die Tomaten auf das geröstete Brot geben und sofort servieren, da die Tomaten sonst das Brot aufweichen.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Wolfsbarsch, Zucchinipüree und Olivenpolenta

Heute gibt es schon wieder Fisch. Ich weiß auch nicht was los ist, aber nach Monaten nur mit Forellen und Bratheringen, gibt es plötzlich lauter schönen Fisch bei unserem Fischhändler. Also er hatte gestern tollen Wolfsbarsch. Wolfsbarsch, da denke ich sofort an Kräuter, Zitrone, Oliven und Zucchini....
Ich garte ihn im Backofen mit Kräutern und Zitronenscheiben. Als Beilagen machte ich noch Olivenpolenta und schön schlotziges Zucchinipüree mit einigem Olivenöl und Parmesan.


Zutaten für 2 Portionen Zucchinipüree
4 kleine frische Zucchini
3 EL Olivenöl
1 EL geröstete Pinienkerne
50 g geriebener Parmesan
1 EL frische Minze
Salz und Pfeffer
Die Zucchini in einen Topf mit kochendem Wasser geben und zwei Minuten blanchieren. Die Zucchini in den Pürier-Mixer zusammen mit Olivenöl, Minze, den Pinienkernen, dem Parmesan, Salz und Pfeffer geben und pürieren.

Zutaten für 2 Portionen Olivenpolenta
100g Polenta
400 ml Wasser
2 EL Butter
30 g Oliven, klein geschnitten
Salz
Das Wasser, Butter und Salz zum Kochen bringen. Die Polenta einrühren und 10 min. bei geringer Hitze quellen lassen. Oliven untermischen, in eine kleine Form gießen und erkalten lassen. In kleine Form schneiden und in der Pfanne kurz goldbraun und etwas knusprig braten.

Den Fisch gemeinsam mit dem Zucchinipüree und der Olivenpolenta anrichten, mit etwas Limonensalz bestreuen und genießen...

Montag, 20. Juli 2009

Meerbarbe, Venerereis, Safransauce



Schon als ich Elines Post das erste Mal las, wußte ich, das muss ich nachkochen. Gesagt getan, aber so leicht war es nicht. Venerereis habe ich im ganzen Städtchen nicht gefunden, also bei Bosfood bestellt. Jetzt musste einfach nur noch der Tag passen und nun war es eben soweit. Den Reis habe ich rechtzeitig eingeweicht, der Fisch (es gab natürlich gerade an diesem Tag weder Saibling noch Langustinen) lag in der Kühlung und das Ei für Elines Sauce habe ich ....... vergessen :-( Naja, dann eben meine Safransauce, die übrigens auch wunderbar dazu schmeckte.
Den Reis habe ich genauso zubereitet, wie es Eline in ihrem Post empfahl. Er muss über Nacht eingeweicht werden und benötigt dann noch ca. 45 Min, um sein unvergleichliches Aroma zu entwickeln. Die Meerbarbe, die ich kurz in der Pfanne anbriet, hat uns zu Reis und Sauce ausgezeichnet geschmeckt. Das habe ich bestimmt nicht das letzte Mal gemacht. Es war einfach nur köstlich!

Sonntag, 19. Juli 2009

Brik mit Fleisch-Minze-Füllung



Ein Brik ist der aus sehr dünnem Teig bestehende Crêpe der maghrebinischen Länder. Oft wird er mit magerem Hammelfleisch, Minze und Zwiebeln gefüllt, obenauf wird ein rohes Ei gesetzt. Den Brikteig faltet man darüber und dann wird die Crêpe in einer Pfanne im Öl frittiert. Das schmeckt herrlich, da der Teig sehr knusprig ist. Im Sommer essen wir das gerne als schnellen Abendsnack gemeinsam mit etwas Salat. Diesmal rührte ich das Ei gleich unter die Fleischfüllung; einfach deshalb, weil ich nur noch ein Ei hatte, das wäre ja sonst ganz ungerecht gewesen.

Den Brikteig kann man auch selbst machen, allerdings ist das nicht ganz einfach, da er wirklich hauchdünn sein muss, so dünn wie eine Zwiebelhaut. Ich habe das Glück, hier Brikteig kaufen zu können, als Ersatz könnt Ihr auch Filoteig verwenden.

Füllung für 4 Briks:
200g Rinderhack
1 Zwiebel, klein geschnitten
2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
1 Handvoll Minze
1 TL Paprikapulver
2 TL Kreuzkümmel, gemörsert
Salz und Pfeffer
1 Ei

4 Blätter Brikteig (beim Araber zu kaufen oder z.B. bei Bosfood)



Hack, Zwiebel, Knoblauch in der Pfanne gar braten, abkühlen lassen. Mit den Gewürzen vermischen und zum Schluss das verquirlte Ei unterrühren. Den Brikteig auf einer Hälfte mit der Füllung dünn belegen, dann die leere Hälfte darüberfalten und das ganze dann nochmal zu einem Dreieck falten. Die Ränder müssen bei dieser trockenen Füllung nicht verschlossen werden, der Teig schließt sich automatisch beim Braten in der Pfanne. Nur wenn ihr ein ganzes Ei auf die Füllung setzt, müsst Ihr den Teig gut verschließen, sonst fließt das Ei hinaus.

Samstag, 18. Juli 2009

Ausflug #2: Fuschlsee

Von Thüringen aus gesehen war das schon eher ein kleiner Kurzurlaub, den Herr S. und ich dort letzte Woche verbrachten. Eine Woche mit Kaiserwetter übrigens, wie wir sie uns nicht schöner hätten wünschen können.

Der kleine Fuschlsee liegt ca. 20 km östlich von Salzburg. An seinem Ostende liegt der Ort Fuschl, ein winziger aber netter Ort. Dort ist es noch recht ruhig im Vergleich zu den bekannten Zielen im Salzkammergut (Ich sag nur : "Im weißen Rössl am Wolfgangssee....."). Direkt vor unserem Hotel an der kleinen Uferpromenade gab es ein hoteleigenes Bootshaus mit Steg und Liegen, wo man es sich am See gemütlich machen konnte. Der war noch ziemlich "huschich" - wie unsere Wirtin sagte -, naja mit 18°C lud er uns nicht gerade zum plantschen ein, aber zum schwimmen und erfrischen war es sehr schön. Der Fuschlsee gilt als einer der saubersten Seen des Salzkammergutes und ist ein Eldorado für Fischer. In der Dämmerung fahren die Fischer mit ihren kleinen Booten auf den See hinaus, um nach einer guten Stunde mit den schönsten gefangenen Fischen zurück zu kommen, vor allem mit Renken, Hechten und Seesaiblingen.

Die Restaurants bieten vor allem Fischgerichte an, allerdings muss man schon ein wenig suchen, um - ohne Reservierung - einen Platz zu bekommen. Bei schönem Wetter sind die guten Restaurants ab 18.00 Uhr ausgebucht und so viele Möglichkeiten, essen zu gehen, gibt es im kleinen Fuschl dann doch nicht. Zum Brunnwirt haben wir es nicht geschafft, auch wenn die Karte sich vielversprechend anhörte, vielleicht klappt es ja beim nächsten mal.

Dafür sind wir einer Empfehlung folgend im Restaurant Angusta gewesen. Es befindet sich etwas versteckt ca. 5 km außerhalb von Fuschl auf dem Weg nach St. Gilgen am Wolfgangssee. Hier haben wir herrlich gegessen in einer wunderschön renovierten ehemaligen Jausenstation. Die kleine, schöne Karte bietet regionale und mediterrane Spezialitäten und irisches Angusrind vom Grill an. Wir haben das Angusrind probiert und waren begeistert. Der Service war sehr aufmerksam und herzlich und der Koch am Grill in der Gaststube freut sich über ein kleines Schwätzchen. Die Weine können vorher probiert werden und sind von guter Qualität. Zum Nachtisch genossen wir noch Haselnusssoufflee und Espresso und waren uns sicher, dass das nicht unser letzten Besuch im Angusta war.

Auch der Fuschlsee hat uns gut gefallen. Hier konnten wir entspannen, wandern, sonnen, baden und gut essen. Wir werden bestimmt wiederkommen.


Freitag, 17. Juli 2009

Quiche mit Lauch und Sardellen


Wenn es einmal schnell gehen soll, dann bin ich froh, wenn fertiger Blätterteig zu Hause ist. Dann mache ich sehr gerne Quiches mit den Dingen, die im Hause sind. Das können Erbsen und Bärlauch sein oder eben wie zuletzt Lauchkringel und Sardellen. Die Quiche schmeckt warm aber auch kalt sehr gut.

1 Pkt. Blätterteig
1oog Schafskäse
100g Frischkäse
2 EL Milch
1 gepresste Knoblauchzehe
1 Lauchstange
3 Eier
Sardellenfilets
100g Käseraspel
Salz und Pfeffer

Eine Quicheform mit dem Blätterteigboden auslegen und mit der Gabel einstechen. Schafskäse, Frischkäse und Milch zu einer Creme verrühren und die Knoblauchzehe unterrühren, abschmecken. Die Creme gleichmäßig auf dem Blätterteigboden verteilen. Die Lauchstange in Kringel schneiden und auf die Creme legen. Die Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Lauchkringel geben. Sardellen darauf legen und mit dem Käse bestreuen. Im Backofen bei ca. 170°C 40 Minuten backen.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Schinken mit Melonensalat


Ich mag wirklich Schinken mir Melone, aber sie sind ja schon so ein bisschen altmodisch, diese Viertelchen Honigmelone mit etwas Schinken umwickelt. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich in einer alten Lust auf Genuss (3/2008) die Anregung (ich habe das Originalrezept etwas abgewandelt) zu einer etwas anderen Art von Schinken mit Melone fand. Das schmeckte sehr erfrischend und gut.

8 Scheiben Schinken (San Daniele, Parma...)
1/4 Cantaloup-Melone in Würfeln
Honig
Olivenöl
Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Hauch Chili
Parmesankäse
Basilikum

Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Chili, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. Die Melonenwürfel in die Vinaigrette legen und 10 Minuten ziehen lassen. Schinken auf Teller anrichten, den Melonensalat darüber geben. Mit gehobeltem Parmesan, Basilikumblättchen und etwas Pfeffer servieren.

Montag, 13. Juli 2009

Marokko #1: Karamellisierte Möhren


In der traditionellen marokkanischen Küche bildet das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages. Oft beginnt es mit einer stattlichen Anzahl kleiner Teller mit köstlichen Salaten. Das folgende Rezept ist sehr einfach zuzubereiten, aber ein Klassiker der marokkanischen Küche und schmeckt - wie die meisten marokkanischen Salate - bei Zimmertemperatur am besten.

Karamellisierte Möhren mit Paprika
Quelle: Kitty Morse. Das marokkanische Kochbuch. 70 Rezepte aus der Kasbah.

6 Möhren, in dünne Scheibchen geschnitten
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL süßes Paprikapulver
1 TL Zucker
60 ml Wasser
1 EL Rotweinessig
Salz
1 EL fein gehackte Petersilie

Die Möhren, den Knoblauch, das Paprikapulver, den Zucker und das Wasser in einem kleinen Topf zugedeckt erhitzen. 12-15 Minuten schmoren lassen, bis die Möhren leicht karamellisiert sind. Den Essig zufügen und noch 1 Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen und salzen.
Die Möhren in einer Schüssel anrichten, nach dem Abkühlen mit Petersilie bestreuen und servieren.

Samstag, 11. Juli 2009

Ausflug #1: Erfurt

Vor gut 15 Jahren hat es mich von Franken nach Thüringen verschlagen. Seitdem bin ich begeistert von der tollen Landschaft und den schönen Städten dort. Es ist wirklich einzigartig und ich kann Euch nur empfehlen, dort einmal einen kleinen Urlaub zu verbringen. Nicht nur der Thüringer Wald, die Wartburg oder Weimar sind einen Besuch wert, vor allem Erfurt solltet Ihr besichtigen.

Erfurt ist die Hauptstadt Thüringens und zählt etwas über 200.000 Einwohner. Ihr solltet in der Innenstadt vor allem die Gegend um Mariendom und Severikirche, die Citadelle Petersberg und die Predigerkirche besichtigen.


Von dort aus ist es nur ein kleiner Fußweg zum Fischmarkt mit dem Erfurter Rathaus und vielen schönen mittelalterlichen Häusern und Klöstern.


Die Krämerbrücke ist die einzige bewohnte Brücke nördlich der Alpen und wirklich ein Schmuckstück.

Durch die Erfurter Innenstadt kann man prima bummeln und es gibt sehr viele schöne Geschäfte, Innenhöfe, Restaurants und Cafés. Alles in allem ist Erfurt eine sehr schöne Stadt, die ich Euch wirklich empfehlen kann.

Freitag, 10. Juli 2009

Gefüllte Auberginen à la Sri Lanka



Letzte Woche besuchte ich die nächst gelegene Großstadt (Bericht darüber folgt bald noch) und wie es sich für einen Kochbuchsammler gehört, schielte ich natürlich links und rechts nach schönen Büchern. Und da war es.... etwas das ich noch gar nicht hatte. Ein Kochbuch mit Rezepten aus Sri Lanka für nicht mal vier Euro. Ich klappte es in der Mitte auf und da lachte mir auch noch ein Rezept für gefüllte Auberginen mit dem Namen "Wambata Kaluganga" entgegen: Das hat mich dann völlig überzeugt und ich nahm das Kochbuch mit.
In Sri Lanka wird offensichtlich sehr scharf und viel mit Limettenblättern, Curryblättern, Tamarinden, Chilis, Nelken etc. gekocht. Das sind Gewürze, die mir sehr zusagen. Der Haken an diesem Kochbuch ist lediglich, dass man die Möglichkeit haben muss, die etwas außergewöhnlichen Zutaten zu bekommen. Mir gefällt es bis jetzt und ich werde sicher noch mehr daraus bloggen, auch wenn manche Speisen auf den Europäer zuerst etwas naja, wie soll ich sagen, speziell? wirken, wie z.B. Meerkatzenmousse in Gebäckkörbchen. Der Autor meint damit aber - ich kann Euch beruhigen - keine Affen, sondern Schillerlocken. Irgendwie muss ich das nochmal genauer googeln, denn der Dornhai ist mir nicht unter dem Namen Meerkatze bekannt. Naja, Schwamm drüber. Ich habe übrigens etwas gekniffen und mich nicht getraut, 4-5 Chilis zu verwenden, es wurde nur eine... dennoch, die Auberginen schmeckten sehr gut.

Gefüllte Auberginen
Quelle: Wolfgang Mally. Jungle Food

6 kleine Auberginen
1 Zitrone
4 EL Pflanzenöl
4-5 grüne Chilis
6 Nelken
30 Curryblätter
2 TL grobes Salz
300g Tomaten
3 Gemüsezwiebeln
6-8 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
3 EL Rohrzucker
4 Limettenblätter
1 Bund Petersilie
5 EL geriebener Hartkäse
Zitronensaft zum Beträufeln

Auberginen waschen. Mit einem spitzen Messer einen keilförmigen Längsschlitz in die Frucht schneiden und danach rechts und liks von diesem Schlitz ca. 5 mm unter die Fruchthülle schneiden. Die Aubergine aushöhlen und dabei eine Wanddicke von ca. 5 mm belassen.
2 EL Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenhüllen darin kurz anbraten. Die Hüllen mit der Öffnung nach oben auf ein Backblech legen.

Die grünen Chilis hacken. Die Nelken und die Curryblätter mit einem TL grobem Salz im Mörser zerstoßen. Die gehackten Chilis mit einem weiteren TL Salz im Mörser mit der darin vorhandenen Masse stampfen. Tomaten blanchieren, häuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und sehr klein hacken.
2 EL Pflanzenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und glasig braten. Die Masse aus dem Mörser dazu geben und eine Minute mitrösten. Das Auberginenfruchtfleisch dazugeben und eine weitere Minute anbraten. Jetzt die Tomaten, das Tomatenmark und den Rohrzucker dazugeben. Gut umrühren und Kokosnussmilch dazuschütten. Die Limettenblätter eng rollen und davon sehr dünne Röllchen schneiden und mit in die Pfanne geben. So lange kochen, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Petersilie hacken. Mit dem geriebenen Käse und der Masse aus der Pfanne vermischen und in die Auberginen füllen. In den Backofen schieben, ca. 1 Stunde garen, dann mit Zitronensaft beträufeln und servieren.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Rallye für Sommerbücher: Isis Empfehlungen

Die genussmousse-Crew rief dazu auf, gute und unterhaltsame Sommerlektüre zu empfehlen. Nichts lieber als das, da das Lesen ja neben dem Kochen mein zweites Hobby ist. Und so schlich ich um meine Regale und überlegte hin und her, was geeignet sein könnte. Hierauf ist meine Wahl gefallen:

Thomas Hettche: Der Fall Arbogast
In seinem Roman greift Thomas Hettche einen Justizirrtum auf, der sich tatsächlich in der Bundesrepublik Deutschland ereignete, den Fall Hans Hetzel.

Im September 1953 wurde die unbekleidete Leiche einer jungen Frau in der Nähe von Offenburg gefunden. Es stellte sich der achtundzwanzigjährige Hans Hetzel – ein gelernter Metzger – der Polizei und berichtete, die Frau sei während eines gemeinsamen Schäferstündchens plötzlich tot zusammen gebrochen. Es folgen der Mordprozeß und Hetzels Verurteilung als sadistischer Lustmörder, obwohl er seine Unschuld stets beteuerte. 1969 kam es zum Wiederaufnahmeverfahren und zum Freispruch Hans Hetzels.
Thomas Hettche nennt seinen Protagonisten Hans Arbogast. Aber "Der Fall Arbogast" ist mehr als ein Kriminalroman über diesen Fall. Es geht um Untreue, Sexualität, Gewalt, Tod und um die Grenze zwischen zwischen Schuld und Unschuld. Hettche erzählt den "Fall Arbogast" vor dem Hintergrund der deutschen Zeitgeschichte zwischen 1953 und 1969. Er schafft athmosphärische Bilder und ich hatte das Gefühl die 50er und 60er Jahre förmlich spüren zu können. Für mich ist das ein toller Unterhaltungsroman.

Ingo Schulze: Adam und Evelyn
Dieser Roman spielt im Jahr 1989 in Deutschland und Ungarn und ein bisschen im Paradies, was halt jeder so darunter versteht.

Im Sommer 1989 verlässt Evelyn ihren Freund Adam, den erfolgreichen Damen-Schneider, der im Osten alles hat, wovon andere träumen: Geld, einen Garten, Frauen, ein Paradies eben. Adam liebt Evelyn und will sie zurückholen. Er verlässt seine heile Welt und folgt Evelyn nach Ungarn. Denn Evelyn will über Ungarn in den Westen fliehen, um dort ihre Träume von Freiheit und Unabhängigkeit zu verwirklichen. Doch kann das auch Adams Paradies werden? Das Buch ist Liebesgeschichte, Roadmovie, ein Spiel mit dem biblischen Mythos und dabei auch noch kurzweilig zu lesen.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Stachelbeerwölkchen


Am Weg zu meiner Arbeit steht im Sommer ein Obststand an dem herrliches saisonales Obst verkauft wird. Zur Zeit sind das rote und schwarze Johannisbeeren, Kirschen und Stachelbeeren. Ich mag Stachelbeeren sehr gerne, weil sie nich soo süß sind und weil sie mich an meine Kinderzeit im Garten meiner Eltern erinnern. Mit Stachelbeeren mache ich am liebsten Kuchen, vor allem Muffins, so wie diese "Wölkchen". Mit diesem Beitrag beteilige ich mich am diesmonatigen Garten-Koch-Event, das als Thema "die Stachelbeere" erwählte.

250g Stachelbeeren
150 g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
3 Eier
200g Mehl
50g gemahlene Mandeln
3 TL Backpulver
4 EL Milch
100g Puderzucker

Stachelbeeren putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Butter mit Zucker, Zitronenschale und Salz cremig rühren. Die Eier trennen. Das Eigelb unter die Fettmasse rühren. Das Mehl mit den Nüssen und dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch unter die Eiermasse rühren. Zum Schluss die Stachelbeeren bis auf 50g unter den Teig rühren, den Teig in Muffinförmchen füllen.

Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 150°C ca. 20 Min. backen. Inzwischen das Eiweiß steif schlagen und 100 g Puderzucker einrieseln lassen. Muffins aus dem Backofen nehmen und den Eischnee darauf verteilen. Noch ca. 10 Min. weiterbacken.



Die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen. Die restlichen Stachelbeeren mit den Muffins servieren.


Dienstag, 7. Juli 2009

Kalbsbraten mit Kaperndressing


Wenn es nicht ganz so heiß ist, dann habe ich auch wieder mehr Lust auf etwas Fleisch. Aber nicht auf so einen dicken Braten mit vielen Beilagen, sondern auf mageres, saftiges, zartes Fleisch, am liebsten lauwarm mit einem schönen Dressing, Salat, knusprigem Brot und vielleicht etwas Knoblauchmayonaisse dazu.
Die Mai-Ausgabe der Zeitschrift Lust auf Genuss enthielt ein schönes Rezept für so einen Braten, das ich etwas vereinfachen musste, da ich einige Zutaten nicht zu Hause hatte. Der Braten war sehr saftig, sehr lecker und stellte ein leichtes Abendessen für einen Sommertag dar.

800g Kalbsbraten
Salz und Pfeffer
7-8 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Saft und Schale von einer Zitrone
2 Lorbeerblätter
400ml Kalbsfond
150ml trockener Weißwein
100g Sellerie
3 EL Kapern



Backofen auf 180°C vorheizen. Fleisch eventuell mit Küchengarn binden. Mit Salz und Pfeffer einreiben und in 1 EL Olivenöl in der Pfanne von allen Seiten anbraten. 2 Knoblauchzehen, Zitronensaft (bis auf 1 EL) und -schale, Lorbeer, Fond und Wein zugeben und kurz köcheln lassen. Fleisch in vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten garen. Braten in Folie wickeln und beiseite stellen.


Sellerie fein würfeln, in einem EL Olivenöl andünsten und dann mit dem Bratenfond ablöschen. Ca. 4-5 Minuten köcheln. Den Fond durch ein Sieb abgießen und erkalten lassen.
250 ml Fond mit Kapern, restlichem Zitronensaft und restlichem Öl verrühren. Den restlichen Fond (es waren insgesamt gut 500 ml) habe ich eingefroren, als Saucengrundlage zu Kurzgebratenem.

Sonntag, 5. Juli 2009

Drei Dips zum Grillen


Auch bei uns hat jetzt endlich die Grillsaison begonnen und ich muss ja gestehen, dass mir das drumherum, also leckeres Brot, Dips, Saucen und Salate noch wichtiger ist, als das Grillgut selbst. Ein paar Dips gibt es bei uns immer wieder, da sie allen sehr gut schmecken. Dazu gehören Avocadocreme, Auberginenpüree mit Koriander und Artischockenmus. Avocadocreme und Artischockenmus schmecken besonders gut zu Fisch, das Auberginenpüree mag ich zu Fleisch, vor allem zu Lammkoteletts.

Avocadocreme
Eine Avocado im Universalzerkleinerer mit etwas Zitronensaft und einer gepressten Knoblauchzehe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipaste abschmecken.

Auberginenpüree
Eine Aubergine rundherum mit der Gabel einstechen und dann bei 200°C im Backofen garen lassen. Die Aubergine dann aufschneiden und das Fleisch in den Universalzerkleinerer geben und mit 2 EL Tahin, 3-4 EL Zitronensaft und einer gepressten Knoblauchzehe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipaste abschmecken. Frischen Koriander unter das Püree rühren.

Artischockenmus
Eine kleine Dose Artischockenböden mit 3 EL Olivenöl pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch und für bessere Cremigkeit noch mehr Olivenöl darunter rühren.



Und hier noch unsere Bratwurstauswahl, die es gab: fränkische Bratwürste, grobe Thüringer, Kräuterbratwürste und Lammbratwürste. Danach gab es noch Lammkoteletts und gegrillte Dorade.

Freitag, 3. Juli 2009

Saté mit Erdnusssauce


Da Herr Spicy zum Teil in Holland aufgewachsen ist, gibt es in unserer Familie eine gewisse Affinität zu indonesischen Gerichten. Unter anderem gehören da Saté und Saté-Sauce dazu. Saté ist ein Grillgericht aus Indonesien, das in der Zeit der Kolonialisierung in die niederländische Küche gelangte. Es soll auf indonesisch einfach nur "Fleisch, das auf Spießchen über Feuer gegrillt wird" bedeuten. Offensichtlich lassen sich im indonesischem kompliziertere Vorgänge ziemlich kurz ausdrücken.
Meine Spießchen bestehen aus ganz dünn geschnittenem Fleisch, das ich in kleine Röllchen drehe und dann feststecke. Das schaut zwar schön aus, ist aber viel Arbeit. Der Aufwand erleichtert sich, wenn man einfach nur kleine Stückchen aufspießt. Wir lieben dazu Erdnusssauce und Reis. Hier mein Rezept für Erdnusssauce zu Saté-Spießchen.

1 EL Sesamöl
1 TL Puderzucker
1 TL Currypulver
1 TL Chilipaste
1 gepresste Knoblauchzehe
6 EL Erdnussbutter
3 EL süße Sojasauce (Ketjap manis)
2 Tassen Wasser
2 EL Kokosflocken
Spritzer Zitrone
etwas Salz

Sesamöl erhitzen und mit dem Puderzucker und dem Currypulver verrühren. Chilipaste, Knoblauch und Erdnussbutter dazu geben und schmelzen lassen. Mit der Sojasauce und den Kokosflocken verrühren und dann das Wasser dazu geben. Mit etwas Zitrone und Salz abschmecken.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Auberginen-Crostini

Ich habe ja schon lange nichts mehr mit Auberginen gemacht. Als ich vor kurzem lamiacucinas Beitrag mit der Auberginenlasagne las, bekam ich sofort wieder Appetit auf mein Lieblingsgemüse. Hier mal eine Abwechslung für Crostinis.


1 große Aubergine
1 TL feines Meersalz
3 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Pinienkerne
1 Knoblauchzehe in dünnen Scheiben
Paprikapulver, Kreuzkümmel
1 EL Feigenessig
Ciabatta für Crostini

Den Backofen auf 230° C vorheizen.
Von der Aubergine den Stängel abschneiden und die Haut mit einem Sparschäler abschälen. Das Fruchtfleisch in etwa 2cm große Würfel schneiden, mit dem feinen Meersalz betreuen und in ein Sieb geben. Mindestens 20 min abtropfen lasse, dann mit Küchenpapier trockentupfen. Mit 1 EL Olivenöl mischen, auf einem Backblech ausbreiten und 30 min im Ofen rösten. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne sanft erhitzen. Die Zwiebel mit den Pinienkernen und einer Prise Salz unter gelegentlichen Rühren 10 min garen. Mit Knoblauch, Paprikapulver und Kreuzkümmel würzen. Auberginenwürfel dazugeben und 1-2 Minuten kräftig rühren. Dann den Essig zufügen und noch etwa 2 min garen und abschmecken.
Die Ciabatta in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und im Ofen rösten lassen. Mit den Auberginen belegen und als Vorspeise anbieten. Es ist auch sehr lecker, die Crostini noch mit geriebenem Ziegenkäse zu überbacken.