Montag, 27. Juli 2009

Gazpacho

Wir mögen im Sommer besonders gerne kalte Suppen. Gazpacho steht neben Gurkensuppe, kalter Erbsensuppe u.s.w. regelmäßig auf unserem Speiseplan.
Die kalte Gemüsesuppe besteht heute vor allem aus Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln etc. Doch das ist erst seit dem 18. Jahrhundert so, da die Tomate ja zunächst von Kolumbus nach Spanien gebracht und dann dort bekannt werden mußte. Davor bezeichnete der Gazpacho eine weiße Knoblauchsuppe, die auf die Mauren zurückging.

Also ich liebe Tomaten und mag den Gazpacho vor allem wegen der Tomaten gerne. Der Ajoblanco - eine der wenigen kalten Suppen, der ich nichts abgewinnen kann - soll dem ursprüglichen Gazpacho übrigens ähnlich sein.

Zutaten
(für 5-6 Personen)
2 Gurken
ja 1 rote und 1 grüne Paprika
750 g Tomaten
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
6 Scheiben Toast (ohne Rinde)
100ml Rotweinessig
5 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
1 TL mildes Paprikapulver
2 TL Kreuzkümmel, frisch gemörsert
Salz
1 Bd. Petersilie
Gurken, Paprika, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und 4 Scheiben Toast klein schneiden. Je 2 EL Gurke und Paprika für die Dekoration beiseite legen. Das Gemüse mit dem Toast fein pürieren. Essig, Olivenöl, Tomatenmark und Gewürze dazugeben und nochmals pürieren. Für gut 1 Std. in den Kühlschrank stellen, damit die Suppe zieht und kalt wird.
2 kleingeschnittene Scheiben Toast in etwas Butter in der Pfanne zu Croutons braten, Petersilie klein schneiden. Die Suppe in Tellern anrichten und mit Gemüsewürfeln, Croutons und etwas Petersilie garnieren. Dazu essen wir gerne Knoblauchbaguette.

Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

Hübsch angerichtet. So soll sie sein. Hier gewitterts eben, Zeit für warme Suppen :-)

Isi hat gesagt…

@lamiacucina
Hier ist es gerade mal zwei Tage warm, da passt es eben noch mit der kalten Suppe. Schade. dass es bei euch schlecht ist, in dem Sommer kann man sich leider auf nichts verlassen :-)