Mittwoch, 28. April 2010

fast vergessen .... Spargelröllchen

Robert hat mich am Montag an etwas erinnert. Er hat diese elegante Spargelrolle gemacht, die einfach fantastisch aussieht. Und da ist mir ein Rezept aus der "Lust auf Genuss" vom April wieder eingefallen. Es ging um das Thema Rund ums Brot. Jedenfalls gab es auch ein paar Seiten mit einfachen Snacks oder Beilagen und dort fielen mit diese kleinen Spargelröllchen auf.

Die Idee ist zwar nicht elegant, aber recht nett und geschmeckt haben sie auch gut, sogar den "Nicht-Spargel-Essern". Es gab dazu Spargelsalat und Hähnchenroulade (schon wieder gerollt!).


Die Herstellung ist einfach. Nehmt eine Scheibe Vollkorntoast und walzt es mit dem Nudelholz platt. Danach streicht Ihr eine Mischung aus Frischkäse, etwas Zitronensaft, Hauch Knoblauch, Kräuter, etwas Parmesan, Salz und Pfeffer auf das Toastbrot. Macht den Aufstrich einfach nach Eurem Geschmack. Darauf kommen zwei halbe Grünspargel ( vorher ca. 4 Min. gekocht). Das Toastbrot kann dann fest aufgerollt werden. Es hält selbst zusammen, ich brauchte keine Zahnstocher etc. zum befestigen. Dann wird das Röllchen ein paar Minuten im Olivenöl in der Pfanne knusprig braun gebraten.


"Leicht" ist das Röllchen nicht. Das Toastbrot saugt sich mit dem Olivenöl schön voll :-) Vielleicht wäre Butter noch besser gewesen? Ich werde weiter testen ...

Montag, 26. April 2010

Klare Spargelsuppe mit Schinkenklösschen

Eline schrieb es schon letzte Woche, dass ihr die Hype um Spargel und Bärlauch und deren inflationäres Auftauchen auf den Speisekarten zur Zeit nicht gefällt. Mir geht das ganz ähnlich. Ich mag Spargel, aber so ein ganzes Pfund mit Butter und Schinken, das ist mir einfach zu langweilig. Ein paar Stangen Spargel in einem Frühlingsgemüseragout hingegen finde ich recht lecker. Es kommt halt auch hier auf die Dosis an.

Bei uns zu Hause darf ich den Spargel ganz alleine essen. Keiner sonst mag ihn. Deshalb gehört diese Suppe zu den bei uns beliebten "Kombinationsessen", d.h., dass für jeden etwas dabei ist. Meine Tochter isst es als Brühe, A. als Brühe mit Schinkenklösschen und für mich ist es eine klare Spargelsuppe mit Schinkenklösschen... irgendwie praktisch :-)


Für diese Brühe finden auch die Spargelreste Verwendung. Der Spargel wird geputzt und danach können alle Schalen und (holzigen) Abschnitte erst mal gut 30 Minuten in 1,5 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe mit etwas Ingwer ziehen. Das gibt eine sehr aromatische Spargelbrühe, die man noch ein wenig einkochen sollte, bis nur noch 1 Liter Flüssigkeit übrig bleibt.

In der Zwischenzeit kann man die Schinkenklösschen zubereiten. Man braucht dazu für ca. 10 kleine Schinkenklösschen:

1 Ei
1 EL Quark oder Ricotta
1 EL Schnittlauch
50g klein gewürfelten Kochschinken
ca. 2 Scheiben Vollkorntoast, in kleine Würfel geschnitten
Salz und Pfeffer


Die Zutaten für die Klösschen vermischen und den Teig etwas stehen lassen. Danach daraus mit zwei Löffeln Klösschen abstechen und im Salzwasser ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Den geputzten Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und in der Brühe gar ziehen lassen. Gemeinsam mit den Klösschen in Suppentellern servieren. Dazu passt noch geröstetes Brot.

Montag, 19. April 2010

Schweinefilet mit Artischocken

Wenn ich frische Artischocken auf dem Markt sehe, dann kann ich nicht anders, ich muss sie einfach kaufen und mitnehmen. Seitdem ich über Nathalie diese Anleitung gefunden habe, klappts auch mit dem Putzen besser. Es geht relativ schnell und das Gute ist, man kann die Artischocken prima vorbereiten. Die warten in ihrem Zitronenbad auch ein paar Stunden auf ihren Einsatz.

Also Artischocken nach Anleitung putzen und ca. 15-20 min. vorkochen. Dann in Viertel schneiden und in Öl mit etwas Tomaten und Knoblauch anbraten, salzen und pfeffern. Dazu gab es bei mir einfach einen Spieß mit Schweinefilets.





Mittwoch, 14. April 2010

Fette Beute in Iphofen

Das ist ein (kleiner?) Teil der Beute unseres Weinwochenendes in Iphofen. 

Was für ein süßes mittelalterliches Städtchen das ist, mit einer malerischen Stadtmauer und vielen Türmen und Toren. Es liegt in Franken und seine Winzer sind vielen bekannt, wie z.B. die Weingute Hans Wirsching und Johann Ruck.

.
Alles ist etwas ausgestorben, da am Palmsonntag alle in der Kirche oder bei den Weinproben waren...













Nur die beiden nicht....



Seit vielen Jahren fahren unsere Freunde einmal im Jahr eben dort nach Iphofen, um ihre Kellervorräte aufzufüllen und um im Deutschen Hof gut Essen zu gehen. Endlich hat es einmal geklappt, dass wir mitkommen konnten. Der Deutsche Hof hat eine kleine, sehr feine Speisekarte mit regelmäßig wechselnden saisonalen Gerichten. Die meisten Zutaten kommen aus der Umgebung, dazu gibt es noch ausgesuchte Weine und Brände der Region und das dann auch noch mit sehr netter und aufmerksamer Bedienung verbunden ... schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.

So ein Weinwochenende ist aber auch ganz schön anstrengend. Um 11.00 Uhr – also kurz nach dem Frühstück - stand die erste Weinprobe bei Johann Ruck an. Seine Weine, vor allem die Estheria, eine sehr dichte trockene Scheurebe, schätze ich schon lange, nun wollten wir einmal den Rest des Sortiments durchschmecken. Wir nahmen uns die Silvaner, vom Gutswein bis zum Großen Gewächs und dem Myophorium (ausgewähle Silvanertrauben aus der Myophorienschicht des Keupers) vor. Genauso wie die Rieslinge, die A. am liebsten trinkt und dann noch die Burgunder, die ich besonders mag. Ich kann bei Ruck einfach alles empfehlen. Seine Weine sind durchweg ausdrucksstark und elegant. Vor allem seine 2006er Rödelsseer Schwanleite Grauburgunder „Alte Reben“ hat es mir besonders angetan.

Beschwingt stärkten wir uns erst einmal beim Metzger um die Ecke mit einem Leberkäse-Brötchen und wanderten dann gemütlich durch die Weinberge in das benachbarte Örtchen Rödelssee, wo uns das Weingut Weltner zu einer Weinprobe erwartet. Zum Glück spielte das Wetter halbwegs mit und wir konnten sogar noch ein halbes Stündchen picknicken und die Sonne genießen. Das Weingut hat gute Silvaner, seine Rieslinge sind mir persönlich zu süffig und opulent aber die Scheureben sind fantastisch. Seine 2007er Rödelseer Schwanleite Scheurebe Kabinett ist jetzt perfekt, trocken, etwas mineralisch, einfach fein. Die 2008er mit kräftiger Säure und ohne Penetranz darf noch ein wenig liegen. Zum Abschluss schmeckten wir den 2008er Rödelseer Küchenmeister Spätburgunder, der mich total überraschte. Ich bin meist kein Fan von deutschen Rotweinen, aber dieser hat mir sehr gut gefallen (obwohl ich ihn mit 14€ zu teuer finde) und er schmeckte uns zu Hause zu Elines Rinderfilet mit Morchelpaste einfach fantastisch.


Am Sonntag nutzten wir noch die öffentliche Weinprobe im Weingut Wirsching, auch hier gibt es tolle Silvaner und Scheureben zu probieren, die wir uns schicken lassen mussten, da einfach nix mehr ins Auto passte. Dann noch ein zweiter Abstecher in den Deutschen Hof bevor es wieder nach Hause ging. Das machen wir gerne bald mal wieder :-)

Freitag, 9. April 2010

Forellenfilet mit Rahmgemüse und Osternachlese

Hier ist sie noch ganz, eine schöne große Bio-Regenbogenforelle.


Und hier sind ihre Filets. Hätte ich gewusst, dass das Filetieren sooo einfach geht, hätte ich das schon mal früher probiert. Bis jetzt hat das immer mein Fischhändler für mich erledigt, aber ich bin gerne autark, deshalb wollte ich es unbedingt einmal selbst probieren.

Das Rezept ist einfach. Gemüse, bestehend aus Kohlrabi, Möhren, Zuckerschoten und Kartoffeln, das ich vorgekocht habe, um es dann in der Pfanne mit Sahne, etwas Brühe, Senf, Salz und Pfeffer abzuschmecken. Dazu gab es das angebratene Forellenfilet und Ricotta-Törtchen, die uns aber nicht sehr gut geschmeckt haben, deshalb verzichte ich auf das Rezept. Das ganze dann noch mit etwas Schnittlauch und zerlassener Butter garnieren...lecker.
Und hier noch die Nachlese zu Ostern. Unser Ostermenü bestand aus bekannten Teilen und neuen Sachen. Da ich nicht viel Zeit für die Planung und Vorbereitung hatte, habe ich auf "Altbewährtes" zurück gegriffen. Und das gab es (fast ohne Bilder, da ich das bei meinen Menüs nicht wirklich hinbekomme...):

Sauerrahmmousse à la Eline mit Räucherlachs und Kresseöl
(machte ich schon häufiger...sehr empfehlenswert)

Kohlrabisuppe mit Zuckerschotenpesto
(Idee aus dem aktuellen E+T-Heft)
    Rinderfilet, gratiniert mit Morchelpaste , Kartoffelgratin und Frühlingsgemüse
    (absolut tolles Rezept von Eline)





    Birnen Tarte Tatin mit Schlagrahm
    (eine sündige Sünde, total lecker...)


    Nach ungefähr 2 gefühlten zugenommenen Kilos, gibt es diese Woche nur Salat :-) Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall. 

    Samstag, 3. April 2010

    Hasen und frohe Ostern

    Ich wünsche euch allen frohe Osterfeiertage. Wir machen es uns hübsch mit Eier suchen, feiern mit Freunden,  Christinas Osterhasen essen (die uns richtig gut gefallen und schmecken) und und und....


    Wie es genau war...verrate ich Euch nach Ostern. Bis dahin alles Gute...