Donnerstag, 17. Februar 2011

Orangen - Kürbis - Suppe

In letzter Zeit habe ich die Essen und Trinken wiederentdeckt. Nach einer längeren Pause gefällt sie mir wieder richtig gut. Also....schon wieder eine Koch-Zeitschrift, die ich regelmäßig kaufe :-) Gefallen hat mir in der Februar-Ausgabe vor allem diese Suppe. Die hat richtig viele Geschmacksrichtungen und passt trotzdem: sie ist frisch, sämig, scharf, süß, bitter und auch noch würzig. Ein echt cooles Rezept. Außerdem baut mich die knallig orange Farbe auf und dazu gibt es noch Crostini bestrichen mit Olivenöl, Chili, Orangenschale und Knoblauch. Wir fanden es fantastisch..ich konkretisiere, die Erwachsenen fanden es fantastisch :-)

Also meine Tochter fällt auf kleine Notlügen nicht mehr herein. Der sagte ich, das sei Orangen-Kartoffelsuppe...naja, weil Kürbis geht ja gar nicht. Hat sie mir nicht geglaubt... Schade... aber so gab es mehr für uns.


für die Suppe:
4 Bio-Orangen
800g Hokkaido-Kürbis
2 Schalotten
5 EL Olivenöl
500ml Gemüsefond
100ml Sahne
Salz, Pfeffer, etwas Petersilie
1 EL Sambal

für die Crostini:
4 Scheiben Baguette
1 Knoblauchzehe
1 TL geriebene Orangenschale
etwas Sambal oder Chiliflocken
Salz

Zubereitung:
Zwei Stücke Orangenschale dünn abschälen und 1 TL Orangenschale abreiben. Die Orangen auspressen.
Kürbis waschen, entkernen und grob zerkleinern. Schalotten grob würfeln  und in einem EL Öl glasig dünsten.  400ml Orangensaft, abgeschälte Orangenschale, Gemüsefond und Kürbis zugeben und zugedeckt 15 min. schwach kochen lassen.
Schale aus der Suppe nehmen und die Suppe fein pürieren. Sahne aufgießen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit Knoblauch durchpressen und mit abgeriebener Orangenschale , Chili und restlichem Öl mischen. Baguette damit bestreichen und auf ein Backblech legen. Unter dem Grill 3 Minuten goldbraun rösten. Mit Salz würzen.
Die Suppe mit der Petersilie garnieren und mit den Crostini servieren.
Quelle: Essen und Trinken 02/2011 (leicht angepasst)

Kommentare:

Täglich Freude am Kochen hat gesagt…

Deine Kürbis-Fladen sind köstlich dazu. Hab sie gepostet, irgendwann einmal im Winter.

Isi hat gesagt…

@Täglich Freude am Kochen
Das stimmt, die würden auch gut dazu passen. Ich habe das völlig verpasst, dass du die Fladen gemacht hast... Schön, dass Sie dir gefielen und danke fürs nachbacken.

...Frau Kampi... hat gesagt…

Ich liebe Kürbissuppe! Nur im Moment steht mir eher der Sinn nach Frühling. Deshalb hab ich sie wahrscheinlich in der E&T überblättert!
Aber trotzdem schön!

Susa hat gesagt…

Die e&t habe ich jahrelang nicht gekauft, aber seit ca. zwei Jahren gefällt sie mir richtig gut und die Rezepte darauf funktionieren auf Anhieb (denke da mit Schaudern an die Elle Bistro zurück).

Eline hat gesagt…

Orangen-Karotten ist fast noch besser, falls die Notlügen nicht wirken.

Arthurs Tochter hat gesagt…

Ich mache zur Zeit keinen Kürbis , weil die Hokkaidos alle aus Afrika eingeflogen werden. Das ist mir dann für ein Gemüse, das so wunderbar wochenlang vor unserer Haustür wächst, ´n büschen weit.
Aber P. hat schon geschimpft, weil wir in dieser Saison nicht einmal Kürbis hatten!

Die Essen & Trinken hatte einen Wechsel in der Chefredaktion, vielleicht liegts daran. Ich habe sie seither nicht mehr gelesen aber schon von vielen gehört, das der Weggang von Katja Burkhard gut getan hat.

Isi hat gesagt…

@Frau Kampi
auf den Frühling freue ich mich auch schon...hier ging es mir eher darum, noch die letzten Orangen auszunutzen.
@Susa
Aha, na ich kaufe sie mir jetzt wieder öfters...so oft probiere ich aber nichts daraus aus. Aber ich lese sie ganz gerne
@Eline
Sorry, aber das geht auch nicht, da Madame Karotten nur roh mag :-(
@AT
Mit dem Kürbis hast Du schon recht...schimpf mich ruhig :-) Na, an der E+T bleib ich jetzt wieder dran...

Sophie hat gesagt…

Hm, mag ich sehr, diese Kombi. Ich gestehe, auch Kürbis gemacht zu haben. *schäm* Wo kommen denn momentan die Butternuts her? Manchmal vergesse ich vor lauter Rezepte-Geilheit leider, dass gar keine Saison mehr für dies oder jenes ist. Irgendwie erwarte ich dann, dass es einfach nicht mehr in den Regalen liegt.